Qualitätsmanagement im Kindergarten

 

Qualitätsmanagement im Kindergarten unterscheidet sich nicht wesentlich von Qualitätsmanagement in einem Unternehmen der freien Wirtschaft. Qualitätsmanagement im Kindergarten ist lediglich erweitert um die pädagogischen und sicherheitsspezifischen Aspekte. Allerdings sind einige besondere Aspekte zu beachten, die ich folgend erläutere.

Betreiben Sie schon Qualitätsmanagement im Kindergarten? Sicher haben Sie Teambesprechungen und Personalführung, Kundenorientierung ist Ihnen wichtig und Sicherheit und Verbesserungen sind auf der Tagesordnung. Qualitätsmanagement im Kindergarten ist nichts anderes, als diese Prozesse zu systematisieren und in einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung zu kommen.

Qualitätsmanagement im Kindergarten steht nicht nur im allgemeinen "Spannungsdreieck" von Qualität, Kosten und Zeit. Qualitätsmanagement ist üblicherweise die Prozessorientierung in Ausrichtung auf den Kunden. Doch wer ist der Kunde in einem Kindergarten? Da gibt es drei mögliche Antworten - Kinder, Eltern oder Träger des Kindergartens. Dies gilt es bei Qualitätsmanagement im Kindergarten zu beachten und somit steht Qualitätsmanagement im Kindergarten im neuen "Spannungsdreieck" von Kindern, Eltern und dem Träger. Und es gilt dabei, die optimale Position zu finden.

 

Gute Gründe für Qualitätsmanagement im Kindergarten:

  • Erfüllung gesetzlicher Anforderungen
  • Transparenz der Einrichtung und Abläufe
  • Möglichkeit der lückenlosen Nachweisführung
  • Verbesserung der Wettbewerbsstellung der Einrichtung
  • Bestmögliche Leistungserbringung
  • Motivation der Erzieher/innen
  • Bindung der Elternarbeit
  • u.v.m.

 

Ausrichtung Qualitätsmanagement im Kindergarten:

  • Mitarbeiterförderung (Fortbildungen, Einbeziehung...)
  • Arbeitsprozesse
  • Kommunikation
  • Sicherheit
  • Ergebnismessung

 

Prozessausrichtung Qualitätsmanagement im Kindergarten:

  • Kernprozesse (Arbeit am und mit dem Kind)
  • Managementprozesse (z.B. Personalprozesse)
  • Unterstützungsprozesse (z.B. die Raumpflege)

 

Messbare Ergebnisse:

  • pädagogische und einrichtungsspezifische Ziele
  • Belegung
  • Akquiseerfolge (Aufnahmeanträge, Warteliste)
  • Spendenaufkommen
  • Fluktuation von Kindern und Personal
  • u.a.

 

Die Umsetzung von Qualitätsmanagement im Kindergarten erfolgt dabei üblicherweise vom Groben ins Detail. Als erstes werden Qualitätspolitik und die Qualitätsziele festgelegt. Dann werden die Prozess- und Arbeitsanweisungen erstellt, das sind die detaillierten Regelungen. Daraufhin werden die Nachweise (Formblätter) erstellt. All dies wird sukzessive eingeführt und das Qualitätsmanagement im Kindergarten kann sowohl schriftlich in Ordnern oder in einem elektronischen Ordner (z.B. als Intranetlösung) geführt werden.

 

Auch bei Einführung von Qualitätsmanagement im Kindergarten gelten folgende Regeln:

  1. Implementieren Sie nur benötigte und gewünschte Elemente. Vermeiden Sie Ballast.
  2. Setzen Sie die Anforderungen schlank, effizient und praktikabel um.

So setzen Sie schon bei der Einführung die Weichen für ein funktionelles und zielorientiertes Qualitätsmanagement im Kindergarten.

 

Beabsichtigen Sie ein Qualitätsmanagement einzuführen oder haben Sie Fragen zum Thema Qualitätsmanagement im Kindergarten, so rufen Sie uns gerne an (Tel.: 07532 - 34 81 38) oder senden uns eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.